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Welcher Hund passt zu uns?

Hunde gehören in Deutschland zu jeder zweiten Familie - in vielen Fällen jedoch passt der Hund garnicht zu den anderen Familienmitgliedern.

Stress und Schwierigkeiten bei der Hundeerziehung sind daher an der Tagesordnung.

Cesar Millan gilt als einer der großen Hundeflüsterer und zeigt in diesem praktischen Ratgeber vor dem Kauf ganz gezielt, welcher Hund zu dir passt.

Die Frage "Welcher Hund passt zu uns?" lässt sich mit einigen simplen Tests leicht beantworten. Das Buch ist momentan (Stand: 02. Juli 2012) drastisch reduziert und damit ein Pflichtkauf für alle, die gerade planen einen Hund anzuschaffen!

Jetzt bestellen und herausfinden, welcher Hund zu euch passt: Welcher Hund passt zu uns?: Ein Beziehungsratgeber für Familie und Hund

Sprachkurs Hund - Martin Ruetter

Martin Rütter gilt seit einigen Jahren als DER Hundeflüsterer.

Sein Bestseller "Sprachkurs Hund: Körpersprache verstehen, richtig kommunizieren" ist perfekt für dich und deine(n) Hund(e) geeignet, wenn du möchtest, dass ihr euch besser versteht.

Auf über 150 Seiten erklärt Martin Rütter vor allem sehr genau, was die Körpersprache eines Hundes bedeutet und wie man diese "Zeichensprache" verstehen lernen kann.

Hunde geben täglich dutzende, vielleicht sogar hunderte individuelle Signale durch ihre Körpersprache - diese Signale wirst du nach der Lektüre von "Sprachkurs Hund" von Martin Rütter verstehen.

Zahlreiche Beispiel-Bilder illustrieren leicht nachvollziehbar, wie man mit dem eigenen Hund ins Gespräch kommen kann.

Jetzt bei Amazon bestellen: Sprachkurs Hund: Körpersprache verstehen, richtig kommunizieren

Autositz für kleine Hunde (Trixie)

Bei Autofahrten müssen vor allem kleine Hunde gut gesichert werden.

Man kann sie nicht einfach in den Kofferraum schließen, weil sie dort in Kurven womöglich gefährlich herumschleudern und sich verletzen.

Trixie hat sich seit Jahren als professioneller Hersteller von Tierprodukten bewährt und auch der Autositz für kleine Hunde ist von guter Qualität.

Der Sitz ist aus Nylon, 45 x 39 x 38,5 cm groß und wiegt knapp 1 Kilo.

Als Autositz für kleine Hunde ist dieses Modell von Trixie hervorragend geeignet.

Hinweis: Welpen sollten nicht unbeaufsichtigt transportiert werden. Das hat jedoch nichts mit diesem Autositz von Trixie zu tun, sondern ist ohnehin nicht ratsam!

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Hundeerziehung: Tipps und Tricks, um Problemhunde zu Partnern machen

Gehört dein Hund zu den sogenannten "Problemhunden"? Bei der Hundeerziehung gibt es simple Tipps und Tricks, die diese Problemhunde in kurzer Zeit zu Partnern machen.

Es geht nicht nur darum, den Hund zu dressieren oder zu programmieren - es geht darum, dass du und dein Hund sich besser verstehen.

Ben Bretsch hat einen leicht verständlichen Praxisratgeber für Hundehalter wie dich geschrieben. Diesen möchten wir in diesem Beitrag ein wenig näher vorstellen!

Wer es eilig hat mit der Hundeerziehung: Hier sofort unverbindlich reinlesen!

Das steckt im Ratgeber von Ben Bretsch


Folgende Fragen werden dir im Buch (inkl. Audiokurs) ein für alle Mal beantwortet:
  • Wie wird mein Hund endlich stubenrein?
  • Wie halte ich meinen Hund davon ab, meine Möbel, Schuhe, etc. anzukauen?
  • Wie kann ich meinem Hund endlich abgewöhnen, um Essen zu betteln?
  • Wie bringe ich meinem Hund bei, meine Privatssphäre und mein Bedürfnis nach Ruhe zu respektieren?
  • Wie stelle ich sicher, dass mein Hund nie mehr an der Leine zerrt und zieht?
Diese und viele weitere Fragen werden dir ausführlich im hier vorgestellten Praxisratgeber beantwortet.

Du kannst den Ratgeber hier herunterladen und mit 60-tägigem Rückgaberecht ausprobieren!

Vorteile dieses Ratgebers für Hundeerziehung


Wenn du gewissenhaft an dir und mit deinem Hund arbeitest, dann wird sich der "Problemfall" schon bald in einen treuen Partner verwandeln.

Du wirst endlich wieder das Haus verlassen und den Hund alleine lassen können, ohne dir um den Hund bzw. deine Möbel Sorgen machen zu müssen...

Du brauchst dich nicht mehr zu schämen, weil sich dein Hund in der Öffentlichkeit daneben benimmt...

Du brauchst nicht mehr schreien oder sogar schlagen, um dich durchzusetzen...

Du kommunizierst ab jetzt auf derselben Ebene mit deinem Hund, wie er es auch im Rudel in der Natur tun würde - er wird mit seinen eigenen Instinkten trainiert!

Der Ratgeber wird ständig aktualisiert - alle Updates bekommst du als Kunde kostenfrei: Jetzt die digitale Hundeschule herunterladen!

Hundeerziehung: Crashkurs als Video




Bild CC 2.0 by Arne List / Flickr

Wie lange kann man den Hund alleine lassen?

Es gibt massenweise Horrorstories von Hunden, die, sobald ihre Besitzer das Haus verlassen, Bellorgien veranstalten oder die teuren Möbel zerreißen. Natürlich ist das nicht der Regelfall. Dennoch neigen Hunde, die von ihren Besitzern inkonsequent (oder gar nicht!) erzogen werden oder für die Einsamkeit ein Dauerzustand ist eher zu solch negativen Veranstaltungen.

Wenn ein Hund "mal" 8 Stunden allein gelassen wird, sollte jedem klar sein, dass dies kein Problem darstellt - soweit der Hund erwachsen ist und schon gelernt hat, alleine zu sein.

Ist der Dosenöffner jedoch jeden Tag so lange weg, kann sich das negativ auf die Psyche des Hundes auswirken.

Wie lang kann man den Hund jeden Tag alleine lassen?


Allgemein kann man sagen, dass man seinen Hund niemals länger als 6 Stunden alleine lassen sollte. Das Gassi-Gehen ist hierbei weniger das Problem als die Einsamkeit, unter der der Hund leidet.

Hunde sind einfach keine Einzelgänger und sollte auch nicht gezwungen werden, solche zu werden.

Die Rasse macht's:


Allerdings ist es auch von der Rasse abhängig, wie lange ein Hund alleine zu Hause bleiben kann. Hunde mit einem ausgeprägtem Wachtrieb (z.B. der Hovawart) können länger alleine bleiben als Terrier und andere Jagdhund-Rassen.

Wie gewöhnt man seinen Hund ans Allein-Sein?


Es ist schon logisch, dass man sich keinen Welpen holt, wenn man mitten im Berufsleben steht und jeden Tag zur Arbeit muss. Wir gehen daher davon aus, dass du den Tag über für deinen Welpen genug Zeit hast.

Kleine Schritte heißt die Devise: Du solltest mit deinem Welpen langsam starten, das Allein-Sein zu üben. Richte ihm dazu eine schöne Stelle im Zimmer ein, die er mit etwas durchweg Positiven in Verbindung bringt. Beispielsweise kannst du auf seiner Schlafdecke etwas mit ihm spielen, ihn loben und kuscheln. etc. Hauptsache ist, er fühlt sich wohl und hat etwas Angenehmes, was bleibt, wenn du gehst.

Gib deinem Hund etwas zur Beschäftigung, beispielsweise einen Kauknochen oder ein interessantes Spielzeug.

Entferne dich langsam und unauffällig aus dem Zimmer, lasse die Türe zunächst offen und komme nach 1-2 Minuten wieder zurück in den Raum. Wenn er dir folgt ist das nicht weiter schlimm. Versuche es in dem Fall einfach noch einmal, bis es klappt.

Wenn du zurück kommst, gehst du ruhig zu ihm, streichst ihm über das Fell und sagst ein paar nette Worte zu ihm. Er soll merken, dass du ihn magst, aber du sollst den Zustand deiner Abwesenheit nicht künstlich durch aufgebauschtes Lob vergrößern, sodass es dem Hund als "große Leistung" erscheint, mal kurz allein zu sein.

Übe das Ganze ein paar Stunden wieder und bleibe diesmal 3 Minuten weg. Am nächsten Tag 5 und so weiter.

Du wirst mindestens 6 Wochen brauchen, bis du deinen Hund länger als 60 Minuten alleine zuhause lassen kannst.

Tipps für das Allein-Lassen


Der Chef beißt nicht
Viele Berufstätige konnten sich den Wunsch vom Hund dank eines tierlieben Chefs erfüllen. Immer mehr Büros und andere Arbeitsstellen lassen das Mitnehmen des Hundes zum Arbeitsplatz zu und befürworten es sogar, weil es eine positive Atmosphäre bringt.

Wichtig ist allerdings, dass du einen ruhigen Hund besitzt, dem es nichts ausmacht, in seinem Hundekorb zu liegen.

Hundehort und Hundesitter
Wessen Arbeitsplatz für Hunde ungeeignet ist, kann immer noch auf so genannte Hundesitter oder auf einen Hundehort zurück kommen.

Hundesitter sind beispielsweise Schüler und Senioren, die gegen eine kleine Entlohnung zu bestimmten Zeiten mit dem Hund Gassi gehen und ihn beschäftigen.

Der Hundehort ist schon professioneller. Dort ist der und in der Regel mit weiteren Hunden zusammen, bekommt viel Auslauf und Ablenkung geboten. Hundehorte gibt es allerdings nicht überall und werden in den meisten Fällen auch von hundebegeisterten Privatpersonen geführt. Auch Hundehorte kosten natürlich Geld.

Ein Hund aus dem Tierheim
Wer weniger als 6 Stunden täglich weg ist, aber sich wegen der Eingewöhnung keinen Welpen zulegen kann, sollte sich mal in den nächsten Tierheimen umsehen. Dort gibt es vor allem ausgewachsene Hunde, die auf ein neues Heim warten. Die Pfleger im Tierheim kennen meistens auch ihre Pfaffenheimer genau und können dir sagen, welcher Hund Probleme mit dem Allein.Sein hat und welcher nicht.

Bild: CC 2.0 by protographer23

Was tun, wenn der Hund Kot frisst?

Vor allem Besitzer von Welpen machen oft die grausige Entdeckung, dass ihr Hund voll auf Kot abfährt. Dabei ist auffällig, dass der Hund vor allem die Häufchen wählt, neben denen ein benutztes Taschentuch liegt - sprich Menschenkot.

Diese Art von Nahrungsmittelergänzung kann schnell zur Gewohnheit werden und ist den meisten Hundebesitzern aus hygienischen Gründen nicht geheuer.

Nicht ganz unbegründet ist das Misstrauen - sieht man von Menschenkot ab (Menschen haben heutzutage relativ wenige Parasiten), können sich Hunde, die gerne Kot fressen, schnell mit Würmern, Giardien und anderen Parasiten infizieren.

Wir möchten dir im folgenden Artikel einige Lösungswege vorstellen, mit denen du deinen Hund vom Kotfressen abbringen kannst. Merke dir jedoch eins: Alle vorgestellten Methoden bauen darauf, dass du ein konsequenter Dosenöffner bist, der nicht sofort aufgibt, wenn die ausgesuchte Methode nicht sofort fruchtet.

Du solltest dich auch nicht übernehmen, sondern erst einmal eine der Methoden für mindestens einen Monat ausprobieren. Zeigt sie dann immer noch keine Resultate, kannst du zur nächsten übergehen.

Empfehlung: In 12 Wochen machst du deinen Hund zum idealen Begleiter – jetzt informieren!

Frische Nahrung gegen das Kot-Fressen


Hunde, die Kot fressen haben in den meisten Fällen Mangelerscheinungen, die von der falschen Fütterung herführen. Wenn du jetzt aber empört aufschreist: "Aber mein Hund bekommt extra das teure Hundefutter!", müssen wir dich leider enttäuschen. Teure Markenfutter (vor allem Trockenfutter!) werden auch nur von Menschen hergestellt, die eventuell lieber "das Beste in ihrem Geldbeutel" sehen anstelle von "das Beste im Hund".

Wir empfehlen dir daher, darauf zu achten, schlachtfrisches Hundefutter zu kaufen. Dieses wird in größeren Tierhandlungen wie Fressnapf und Zooplus in vielen Ausführungen angeboten und besticht vor allem dadurch, dass es nicht noch im Nachhinein mit künstlichen Nährstoffen angereichert werden muss.Es gilt gererell: Je frischer, desto besser!

Dieses Futter ist meistens teuer als das Futter der Handelsmarken. Allerdings bietet es nicht nur den Vorteil, dass es deinen Hund davon abhält, Müll zu fressen, es sorgt auch dafür, dass dein Hund insgesamt weniger anfällig für Folgen von Fehlernährung ist. Dazu gehören unter anderem Diabetes, Fettleibigkeit und ein krankes Herz.

Barfen bietet eine weitere wundervolle Alternative. Das biologisch artgerechte Roh-Futter erfordert allerdings vom Hundehalter, dass er sich gründlich in das Thema einließt und somit versteht, welche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine ein Hund für die optimale Fütterung braucht. Ein gutes Buch zum Thema: BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde


Nahrungsmittelergänzungen


Bist du der Meinung, dass du deinen Hund schon gut ernährst, können wir dir hier ein paar Nahrungsmittelergänzungen vorstellen, die dir vielleicht helfen, den Kot-Konsum deines Hundes einzustellen.

Grüne Pansen
Grüne Pansen enthalten im Gegensatz zu den weißen Pansen noch das halbverdaute Gras inklusive Enzyme und Darmbakterien der Kuh. Daher enthalten grüne Pansen so ziemlich alles, was Wuff für seine Gesundheit braucht. Besonders empfehlenswert ist es dabei, rohen, ungekochten Pansen zu füttern. Besonders gekochter grüner Pansen enthält nur noch einen Bruchteil seiner Nährstoffe und wir deinen Hund nicht davon abhalten, weiter Kot zu fressen.

Bitte gib ihm besonders am Anfang nicht zu viel davon, denn Hunde, die eine gestörte Darmflora haben, können unter Umständen das Futter noch nicht optimal verdauen und können mit Durchfall darauf reagieren.

Frische Hefe
Frische Hefe enthält eine Vielzahl von Vitaminen und Nährstoffen, die Hunden, die Kot fressen, eventuell fehlen. Gib einfach ein Stückchen Hefe (1/4 Teelöffel) zu dem normalen Hundefutter.

Viele Hundehalter konnten positives von dieser Methode berichten.

Stinkekäse
Limburger oder noch besser Harzer Käse können auch helfen, das Kot fressen des Hundes einzudämmen. Lass den Käse dafür ruhig eine Weile in einem luftdichten Behälter auf der Heizung stehen, bis er richtig "geht". Nun kannst du 2-3 mal die Woche 1-2 Esslöffel davon deinem Hund verfüttern.

Die meisten Hunde fahren voll darauf ab und lassen danach auch das Kot-Fressen sein.

Erziehung gegen Kot-Fressen


Natürlich kann man das Problem auch ohne eine Nahrungsmittelumstellung lösen. Das ist vor allem dann nötig, wenn man einen Hund hat, der schon älter ist und sich das Kot-Fressen zur dummen Angewohnheit gemacht hat.

Bei Welpen raten wir allerdings davon ab, weil dort das Fressen von Müll schon auf eine Fehlernährung hindeutet.

Tabu-Leckerli-Methode
Mit ihr soll Wuff lernen, dass es sich lohnt, auf dich zu hören und nicht alles zu fressen, was ihm unter die Nase kommt.

Nimm dazu je ein Leckerli in jede Hand, umschließe es völlig, sodass er nicht daran kann und hocke dich vor den Hund. Der Hund wird nun riechen, dass du da etwas Tollen für ihn bereit hältst. Sobald er sich einer der beiden Hände nähert und daran Lecken etc. will, sagst du "Nein!" und gibst ihm das Leckerli aus der anderen Hand.

Wiederhole das ungefähr 5x - das reicht für eine Trainingseinheit. Mit der Zeit wird der Hund lernen, dass ihn etwas Positives erwartet, wenn er davon ablässt, etwas zu fressen und stattdessen auf dich hört.

Schleppleine
Auch bei diesem Problem kann eine Schleppleine Abhilfe verschaffen. Jedes Mal, wenn sich dein Hund anschickt, etwas draußen zu Fressen, rufst du ihn zu dir und verleihst deinem Kommando Nachdruck durch die Schleppleine.

Ablenkungsmethode
Trainingsdiscs sind dafür da, deinen Hund von etwas Unerwünschten abzulenken - beispielsweise vom Fressen von Kot. Er soll dabei nicht dich mit dem negativen Reiz in Verbindung bringen. Achte daher bitte darauf, dass dein Hund nicht weiß, dass du es bist, der die Trainingsdiscs wirft.

Sobald sich dein Hund daran macht, etwas Unerwünschtes zu Fressen, wirfst du die Discs von hinten neben seine Schnauze. Sobald er abgelenkt ist rufst du ihn zu dir und lobst ihn, wenn er kommt.

Bild: CC 2.0 by savannah bunny

Bahn macht mobil: Tipps für eine gute Zugfahrt mit Bello

Nicht jeder hat ein Auto oder will lange Strecken damit zurück legen. Der Zug ist eine tolle Alternative dazu, kann man doch während der Fahrt lesen oder sich anders beschäftigen. Und Bello darf auch mit.

Viele Hundehalter sind jedoch verunsichert, was die Mitnahme der Fellnase angeht. Sie fragen sich, wie viel das kostet, wie der Hund sich zu verhalten hat, wo er liegen/sitzen darf und wie die Sache mit dem Maulkorb ist.

Glücklicherweise ist die Bahn sehr eindeutig, was all diese Fragen angeht.

Was kostet es, einen Hund im Zug mitzunehmen?


Ganz einfach: Alle Hunde, die gleichgroß oder kleiner als eine Katze sind, dürfen ohne Maulkorb in einer Hundetasche oder einer Transportbox kostenfrei mitgenommen werden.

Hunde, die größer als eine Katze sind, müssen die Hälfte des Fahrpreises zahlen. Sie fallen also in dieselbe Kategorie eines Kindes bis 14 Jahren.

Wie sollen sich Hunde im Zug verhalten?


Zunächst einmal müssen alle Hunde (außer Blindenführhunde und Begleithunde), die größer sind als eine Katze, angeleint werden und einen Maulkorb tragen. Ja, alle: Pudel genauso wie Pitbulls und Labbies.

Wir empfehlen dir, so einen oder einen ähnlichen Maulkorb anzuschaffen, wenn du noch keinen besitzt: Maulkorb.

Diese Art von Maulkorb lässt sich leicht anlegen und verstauen, trägt sich auch relativ leicht und bequem für den Hund und erweckt bei anderen Fahrgästen nicht direkt den Eindruck, sie hätten da einen Problemhund vor sich.

Belästigen darf er andere Fahrgäste nicht. Beständiges Gekläffe, Knurren etc. (auch geruchliche Belästigung gehört dazu!) gehen gar nicht. Wenn du einen Hund hast, der sich laut und störend in Zügen verhält, solltest du ein paar Erziehungseinheiten genau zu diesem Problem geben und dem Hund ein ruhiges Verhalten im Zug angewöhnen.

Wo darf der Hund sitzen oder liegen?


Hunde dürfen nicht die Sitzplätze belegen - auch wenn sie ein gültiges Ticket haben. Anrecht auf Fußraum haben sie jedoch trotzdem und beinahe niemand wird etwas sagen (außer vielleicht mürrische Rechthaber), wenn der Hund den Fußraum neben deinem Sitzplatz einnimmt.

Hundedecken auf dem kalten Bahnboden sind in der Regel auch kein Problem für Zugpersonal und andere Fahrgäste. Und für deinen Hund ist es allemal angenehm, ein Stück vertraut duftendes Revier unter sich zu haben.

In die Servier- und Speisewagons dürfen nur Blinden- und Begleithunde. Normalsterbliche Hunde werden hier ausgeschlossen... ;)

Was muss beachten, wenn ich mit meinem Hund Zug fahre?


  • Nimm ihm ein paar Leckerlis mit. Vor allem, wenn die Fahrt lang ist.
  • Auch eine Möglichkeit zum Wasser trinken sollte vorhanden sein.
  • Plastikbeutel und ein paar Küchentücher (Zewa etc.) tun gute Dienste, wenn mal ein Missgeschick passiert.
  • Die Hundedecke bietet deinem Hund ein Stückchen Wärme und Sicherheit.
  • Gehe vor der Fahr mit deinem Hund spazieren, bis er komplett "entleert" ist.
  • Füttere nicht sofort vor der Fahrt - das kann zu Übelkeit führen.
  • Aktive Hunde sollten vor der Fahrt gut ausgelastet werden, damit sie sich um Zug ruhig hinlegen und im besten Fall schlafen.


Wie gewöhne ich meinen Hund an das Zugfahren?


Hast du einen Welpen, hast du es leicht. Diesen nimmst du einfach an einem schönen Tag zu nach einem langen Spaziergang mit in den Zug und fährst eine Station mit ihm. Du solltest einen "leeren" Zug wählen - also nicht gerade zwischen 6 und 8 bzw. 16 und 19 Uhr fahren, weil um diese Zeiten die meisten fahren.

Verhält sich dein Welpe ruhig und entspannt, solltest du ihn loben. In der Regel verhalten sich junge Hunde interessiert und entspannt in Zügen. Die Fahrt macht ihnen meistens so gut wie nichts aus.

Langsam kannst du die Fahrtzeiten erhöhen. Normalerweise gewöhnt sich so jeder Hund problemlos an ruhiges und entspanntes Bahnfahren.

Hast du einen älteren Hund, gehst du im Grunde genauso an die Sache heran - nur geduldiger. Wiederhole öfters den ersten Schritt (nur eine Station fahren)- besonders, wenn er Unruhe und Unbehagen zeigt.

Denke daran, selbst entspannt und ruhig zu sein, denn dein Verhalten überträgt sich auf deinen Hund. Lobe bei jedem guten Verhalten und vermeide strenge Bestrafung, wenn es nicht sofort so klappt, wie du denkst.

Bild: CC 2.0 kdnewton

Hilfe, unser Hund jagt unsere Katze!

Wie Hund und Katze heißt ein berühmtes Sprichwort. In einigen Hundehalter-Haushalten ist es leider mehr als ein Sprichwort - nämlich grausame Realität. Hund und Katze kommen nicht mit einander aus, denn sie missverstehen einander einerseits und verhalten sich andererseits oft auch nach dem vollkommen natürlichen Räuber-Beute-Schema: Katze läuft weg und der Hund hinterher.

Erste Hilfe


Die Katze ist die Leidtragende in diesem Fall. Sie muss zunächst vor dem Hund "geschützt" werden, denn die meisten Katzen bleiben leider nicht stehen und wischen dem Hund eins mit ihren Krallen aus, sondern laufen weiter weg, bis sie einen geeigneten Platz gefunden haben.

Dass die Katze einen oder mehrere sichere Plätze hat, um sich vor dem Hund zurück zu ziehen ist sehr wichtig, damit sie nicht zu sehr unter Stress leiden muss. Machen sie ihr Plätze zugänglich, an die der Hund nicht gelangen kann. Dazu können gleichermaßen Höhlen und erhöhte Plätze gehören, wobei einer Katze beinahe immer ein erhöhter Platz lieber ist.

Das Katzenklo sowie Futter- und Trinknäpfe sollten ebenfalls sofort an einen Ort gestellt werden, wo die Katze ihre Ruhe hat. Eine Katze, die beim Fressen und beim Toilettengang angebellt oder anders bedrängt wird, leidet unter enormen Stress, was dazu führen kann, dass sie "Protest-Pinkelt".

Hast du einen besonders schlimmen Katzen-Jäger bei dir zu Hause, gehört zum Erste Hilfe Programm auch, den Hund anzuleinen, sodass du die bestmögliche Kontrolle hast.

Merke: Die Katze als "Opfer" der Situation hat absolutes Vorrecht. Der Hund muss SEIN Verhalten ändern und ist daher derjenige, der Rücksicht nehmen und Einbußen machen muss.

Die ranghohe Katze


Ein Haus mit ungestressten Tieren, die friedfertig miteinander umgehen, kannst du nur erreichen, wenn du der Katze die ranghöhere Position im Haus zugestehst (natürlich nicht ranghöher als du!). Der Hund muss einerseits wissen, dass sie zum Rudel gehört und andererseits, dass sie über ihm steht und er daher keine Befugnis hat, sie zu jagen oder auf eine andere Weise zu unterdrücken.

Hier ist eine Liste mit Tipps, mit deren Hilfe du erreichen kannst, dass dein Hund deine Katze als ranghöher begreift:
  • Füttere deine Katze immer vor dem Hund. Und gib ihm erst sein Futter,wenn sie zu Ende gefressen hat.
  • Wenn du Leckerchen gibst, bekommt die Katze ihre zuerst, ohne etwas leisten zu müssen. Der Hund bekommt wieder erst etwas, wenn sie fertig mit dem Fressen ist und muss zudem etwas dafür leisten ("Sitz", "Bleib", etc.).
  • Wenn du nachhause kommst und sich beide Tiere im Raum befinden, begrüßt du die Katze zuerst und ignorierst den Hund völlig, bis du der Katze Streicheleinheiten geliefert hast.
Damit dein Hund auch begreift, dass die Katze zum Rudel gehört, solltest du sie oft auf den Arm nehmen, streicheln, mit ihr reden. Der Hund begreift in der Regel sehr schnell, wer zur Familie gehört und wer nicht.


Den Katzen-Jäger genau beobachten


Deine genaue Beobachtungsgabe als Dosenöffner ist hier gefragt. Du musst deinen Hund genau im Visier haben und jede Äußerung seiner Körpersprache in dich aufnehmen, sodass du bestens weißt, was seine erste Reaktion ist, wenn er die Katze wittert, hört oder sieht.

Ein aufgerichtetes Fell kann ein Hinweiß sein, genauso eine leicht angezogene Lefze oder der fixierende Blick.

Glaube uns, nach einer Weile wirst du ein wahrer Experte für die Jagd-Körpersprache deines Hundes sein.

Wenn du nun weißt, welches "Zeichen" dein Hund versendet, bevor er zum Jagen übergeht, reagierst du ab sofort auf dieses Zeichen, indem du einen Ablenkungsreiz an deinen Hund richtest. Ein Ablenkungsreiz hat das Ziel, dass dein Hund aufhört, sich auf die Katze zu konzentrieren (und anfängt, sie zu jagen) und seine Aufmerksamkeit stattdessen auf etwas anderes richtet.

Clicker, Schepperdosen (mit Cent-Stücken gefüllte und zugeklebte Cola-Dosen), Trainings-Discs, ein Sprayhalsband etc. bieten wunderbare Ablenkungsreize.

Wichtig ist, dass dein Hund einen solchen Reiz nicht mit dir in Verbindung bringt. Daher raten wir dir, nicht gleichzeitig zu rufen und gegebenenfalls von einer Hilfsperson Gebrauch zu machen.

Nur die Ruhe


Du kannst nicht erwarten, dass ein Hund mit ausgeprägtem Jagd-Trieb (Terrier etc.) von einem Tag auf den anderen mit einer wunderbaren Beschäftigung wie dem Katzen-Jagen aufhören. Du musst konsequent sein und die ruhige, feste Hand haben, die gute Hunde-Erziehung fordert.

Nimm dir mindestens zwei Wochen Zeit für ein ausgeprägtes Training. Wenn du dann immer noch keine gute Wende bei deinem Hund spürst, solltest du einen Hunde-Trainer mit deinem Problem konsultieren.

Vermutlich werden deine beiden sie niemals so sehr lieben, wie unten abgebildetes Pärchen, aber ein friedvolles Haus sollte für jeden Haustierhalter zu erreichen sein!



Bild: CC 2.0 by photogramma1

Darf der Hund ins Bett? Hygiene und andere Argumente

Wir behandeln nun ein oft sehr kontrovers diskutiertes Thema aus der Hunde(halter)welt. Die Frage, ob der Hund im Bett schlafen sollte oder nicht.

Grundsätzliches zuerst: Ist es gesundheitlich bedenklich, einen Hund im Bett schlafen zu lassen?

Hund und Hygiene


Grundsätzlich kann man schlicht und einfach "Nein" sagen. Ein Hund, vorausgesetzt er wird regelmäßig auf Krankheiten untersucht, entwurmt und geimpft, ist gesundheitlich völlig unbedenklich für uns Menschen. Ist er natürlich nicht gesundheitlich vom Tierarzt "gewartet" worden, kann man nicht ausschließen, dass er Würmer, Zecken, oder gar Krankheiten mit nach Hause bringt, die dann dich als Hundehalter befallen oder anstecken können.

Auch sollte das Fell des Hundes täglich gepflegt werden (also mindestens einmal täglich richtig durchgebürstet werden), damit man nicht unter einer Decke aus Hundehaaren schläft.

Es gibt auch Hunde, die schlichtweg stinken. Große Hunde mit großen Zähnen riechen nun einmal stark nach dem Futter, das sie fressen. Hunde scheren sich auch nicht darum, dass du im Bett liegst, wenn sie ihre Blähungen frei lassen. Und manche Hunde (oft Rottweiler und andere kurzhaarige Hunde) besitzen ein Fell, das übermäßig viel Talg produziert und daher stinkt. Im Gegensatz zu Mundgeruch und Blähungen kann diese Art von Gestank schnell in die Bettwäsche einziehen, sodass man quasi IM Gestank des Hundes nächtigt.

Nun musst du dich fragen, will ich in einem stinkenden Bett schlafen, nur damit er sich nicht ausgeschlossen fühlt - ergo, ich mich nicht schlecht fühle?

Mensch und Hund


Die nächste Frage, die du dir stellen musst, ist folgende: Will ich, dass mein Hund FÜR IMMER bei mir im Bett schläft? Denn wenn du es einmal zulässt, wird es sofort zu einer Gewohnheit, die sich der Hund kaum mehr abgewöhnen lässt.

Eine ökologisch unbedenkliche Heizdecke im Winter zu haben, scheint zunächst attraktiv, genauso das Argument, nicht alleine schlafen zu müssen - also immer einen mobilen Teddybär zu haben, der als Krönung des Ganzen auch noch atmen und interagieren kann.

Doch was halten andere davon? Beispielsweise dein jetziger oder zukünftiger Partner?
Und willst du wirklich deine Sehnsucht nach einem Partner, der mit dir im Bett schläft, durch deinen Hund befriedigen?

Lass dir eins sagen: Sehr viele Menschen, vor allem Männer, finden es überhaupt nicht gut, sich ihr Bett mit einem ausgewachsenen Hund zu teilen. Das kann sogar so weit gehen, dass die Trennung nicht zu vermeiden ist.

Übrigens sind die meisten Menschen, die Hunde in ihrem Bett schlafen lassen, Frauen. Verwunderlich? Nicht wirklich, oder?

Hund und Mensch


Ein weiteres Problem, über das man nachdenken sollte, ist das der Rangordnung. Während die einen argumentieren, dass es das normalste der Welt ist, dass ein Hund nachts in der Nähe des Rudelführers schläft, sagen die anderen, dass ein Hund in freier Wildbahn NIEMALS das Lager des Rudelführers - also das Bett - beanspruchen würde.

Wir schließen uns der 2ten These an und sagen, dass es zu einem deutlichen Konflikt in der Rangordnung kommen kann, wenn der Hund im Bett geduldet wird.

Dem Hund sollte unserer Meinung nach von Anfang an klar gemacht werden, dass das Bett DEIN Revier ist, in dem er nichts zu suchen hat. Der Hund sollte also, wenn er Anstalten macht, aufs Bett zu springen mit einem konsequenten "NEIN" davon abgehalten werden. Tagsüber solltest du die Tür ins Schlafzimmer schließen, um nicht unentwegt das Tun deines Hundes verfolgen zu müssen.

Denk immer daran, du tust deinem Hund nichts Schlechtes, indem du ihm verweigerst, mit dir in einem Bett zu schlafen. Auch wenn er zunächst darunter zu leiden scheint - du musst stärker sein (ein Rudelführer nun einmal) und ihm einen anderen Schlafplatz zuweisen. Dieser kann gerne im Schlafzimmer sein - deine Matratze jedoch sollte nur dir gehören.

Bild: CC 2.0 by sfbox

Den Hunde longieren - Was ist das?

Hunde Longieren - Was ist das?
Das Longieren des Hundes ist ein Trend der langsam aber sicher immer bekannter in deutschen Landen wird. Grundsätzlich funktioniert es gar nicht so anders wie das allseits bekannte Longieren von Pferden (wo das Pferd an einer langen Leine, genannt Longe, um seinen Besitzer herumläuft).

Anders als bei der Pferdehaltung liegt der Fokus hier allerdings nicht nur darauf, dem Hund ausreichend Bewegung zu verschaffen - Nein, das Longieren soll den Hund auch mental fordern, sodass er ganzheitlich ausgelastet wird und keinem Alltagstrott zum Opfer wird.

Es geht also um mehr, als Wuff stundenlang im Kreis laufen zu lassen, bis ihm die Zunge hängt. Im Gegenteil: Es geht viel eher darum, aus der Distanz zu bewirken, dass der Hund ständig auf dich, seinen Halter, fixiert ist und deine Kommandos umsetzt.

Gutes Konzept, nicht? ;-)

Wozu ist es gut?
Wie man schon oben erkennen kann, liegt der Fokus darauf, die Kommunikation zwischen Hund und Mensch zu fördern. Dadurch, dass der Hund non-stop auf seinen Halter schauen muss, lernt er auch für normale Spaziergänge immer geistig "da" zu sein. Dadurch wird auch die Distanzkontrolle deinerseits gefördert und die allgemeine Konzentrationsfähigkeit des Hundes nimmt zu.

Ganz abgesehen von der Beziehung Mensch-Hund wird der Hund mental und körperlich gut ausgelastet, sodass sich nach einiger Zeit seine Ausdauer deutlich verbessert und Jagd- und Lauftrieb vermindert werden.

Wer ist dazu geeignet?
Das Longieren ist für jeden körperlich aktiven Hund und jeden Halter geeignet. Auch körperlich beeinträchtigte Menschen kommen hier mit Bello voll auf ihre Kosten und können das Programm durchziehen.

Solltest du an einen Rollstuhl etc. gebunden sein, brauchst du für das "An-Longieren" deines Hundes erst einmal Hilfe von Freunden, aber wenn die Grundzüge erlernt sind, wirst du auf keine Hilfe mehr angewiesen sein.

Was braucht man dazu?
-Platz: Du solltest ein Stück Wiese nehmen, wo du mindestens 10x10m Platz hast, um den Longier-Kreis aufzustellen und möglichst ungestört von anderen äußeren Einflüssen bist.
-Material, um den Kreis zu bauen, um den Wuff laufen soll: Der Klassiker sind hier Zeltheringe und rot-weißes Flatterband. Bretter für einen fest-installierten Kreis gehen auch, genauso Zeltstangen etc. Hauptsache der Kreis ist am Ende rund und signalisiert Bello, dass er da nicht rein soll.
-Lot zum Abstecken des Kreises: Am besten ein Seil in der entsprechenden Länge - gegebenenfalls auch die Longe selbst.
-Longe für den Hund: Hier tut es auch - man glaubt es kaum - eine handelsübliche Wäscheleine in der richtigen Länge. Hauptsache ist, dass die Leine nicht zu schwer ist. Es ist also vor allem für mittelgroße und kleine Hunde eher vorteilhaft, eine billige aber leichte Wäscheleine zu nehmen anstelle einer mitunter doch recht schweren Longe.
-Karabinerhaken für die Longe: Auch hier ist kleiner und leichter Trumpf.
-Leckerlies bzw. Futterdummy

Wie es mit dem Training geht, kannst du hier nachlesen: Hund longieren - Wie geht das?

Den Hund longieren - Wie geht das?

Dass Longieren nicht nur etwas für Pferde ist, haben uns die Skandinavischen Polizeihunde schon seit 1960 bewiesen. Hier kannst du nun lernen, wie du das Longieren sanft deinem Hund beibringen kannst.

Andere Tipps und Infos findest du hier: Hunde longieren - Was ist das?

Schritt 1: Grundsätzliches

Hier geht es darum, Bello sanft an die Longe heran zu führen, denn wie du es dir denken kannst, ist es für einen Hund alles andere als natürlich, im Kreis um seinen Halter herumzulaufen in der Erwartung neuer Kommandos.

Wir gehen daher sehr sanft und rücksichtsvoll mit dem Hund um. Wir wollen ihn nämlich positiv bestärken und  ihm nicht im Vornherein schon die Lust am Longiert-Werden nehmen.

Merke dir direkt am Anfang 3 Dinge:
  1. Gelobt wird nur, wenn der Hund AUßERHALB des Kreises läuft. Gelangt der Hund IN den Kreis, wird er mit "Ab" heraus gewiesen und gegebenenfalls sanft heraus geschubst.
  2. Bitte neue Kommandos verwenden, wenn der Hund longiert wird. Also "Go" anstelle von "Fuß" und "Stop" anstelle von "Steh". Kommandos wie "Sitz", "Platz", "Hop" dürfen gleich bleiben.
  3. Nie länger als 5-10 Minuten trainieren. Mehr als das treibt den Hund in die Erschöpfung und erzeugt eine negative Verstärkung, die ihm die Lust am Longiert-Werden nehmen könnte.

Schritt 2: Das Anlongieren

Hier geht es zunächst 100% darum, den Blick deines Hundes auf dich zu richten während er außerhalb des Kreises neben dir herläuft. Er ist also nur sehr kurz (ca. 1m) an der Longe.

Lasse ihn, so wie ihr es vermutlich gewohnt seid, an deiner linken Seite laufen und belohne ihn, sobald er zu dir heraufschaut. Zu Beginn darfst du ihn noch mit "Schau" rufen, aber bereits nach ein paar Minuten sollte es auch ohne gehen, sodass er dich ständig fixiert. Du kannst auch gerne ein paar Kommandos wie "Sitz" einbauen, um das Training aufzulockern und auch für den Hund interessanter zu gestalten.

Wenn ihr es über mehrere Runden geschafft habt, dass er dich ständig fixierst, näherst du dich der Mitte des Kreises ein bisschen, lässt also ein wenig Platz zwischen dir und deinem Hund. Will er dir nach, sagst du "Nein", "Ab", oder was ihm auch immer signalisiert, dass er außerhalb des Kreises laufen soll.

Dies ist die schwierigste Hürde für euch beide. Verliere also nicht den Mut, wenn's nicht sofort klappt.

Schritt 3: In die Mitte!

Wenn es dann für ein paar Runden klappt, gehst du weiter auf die Mitte zu und gehst auf gleiche Weise vor wie oben. So erhöhst du den Abstand zu deinem Hund, bis du schließlich genau in der Mitte des Kreises stehst und er dich fixierend außen herum läuft.

Nun beginnt das eigentliche Training und du kannst nach und nach Kommandos einführen, wie du es möchtest und wie du deinen Hund forderst ohne ihn zu überfordern.

Übrigens klappt das Longieren bei den meisten Hunden nach einiger Zeit so gut, dass die Longe abgenommen werden kann und der Hund ohne jegliche Behinderung im Kreis läuft. Das hat natürlich den Vorteil, dass mensch nun Hindernisse anbringen kann, die Wuff überwinden soll... ;-)


Viel Spaß beim Longieren!

Tipps und Tricks, die dem Hund das Zurück-Kommen lehren

Viele Hundehalter kennen folgendes Problem oder ein ähnliches: Sie gehen Gassi und wollen ihrem Hund etwas Guten tun. Damit der Wuff schnüffeln kann und etwas selbst bestimmen kann, wohin er geht, wird er von der Leine gelassen. Zunächst ist alles super, er hört, schaut immer wieder zum Besitzer zurück und entfernt sich nicht allzu weit. Dann plötzlich: der Umschwung. Der Hund läuft weg, bis er schließlich außer Sichtweite gerät und Herrchen gerät in Panik.

Natürlich kommen die meisten Hunde irgendwann zurück oder lassen sich zumindest wieder finden. Aber dass der Hund immer wieder wegläuft ist alles andere als erfreulich: Schließlich setzt sich Bello auf seinen Streifzügen ernsthaften Gefahren aus - genannt seien hier nur Straßen, Jäger und andere Hunde.

Wie bekommt man das Problem in den Griff?


Was du nicht tun solltest:

Der Hund ist - egal welche Zucht - immernoch ein Stück weit Wildtier, dass seinen Instinkten folgt. Der Hund ist auch nicht doof und kennt dich als seinen persönlichen Dosenöffner sehr gut. Beispielsweise weiß er auch, dass du nicht so schnell rennen kannst wie er und dass ihm auch keine ernsten Konsequenzen drohen, wenn er wegläuft.

Hier sind daher einige Hinweise, wie du eventuell das negative Verhalten deines Hundes eher verstärkst, als das Problem zu lösen:

Nicht hinterher laufen:
Der Hund, der von dir verfolgt wird, hat die Möglichkeit, dein Verhalten auf zwei Weisen zu deuten:
  1. Er denkt, du willst mit ihm spielen. Das findet er toll und rennt weiter.
  2. Er bekommt Angst, ihm stehe eine Bestrafung bevor, sobald du ihn am Halsband packst (und sei es nur die daraus resultierende Unfreiheit). Die Angst verleitet ihn eher dazu, noch schneller zu laufen.
  3. Er denkt, er ist das Alpha-Tier, das die Richtung angibt und du folgst eh. Ergo wird er seine Richtung nicht ändern und seinen Schritt nicht verlangsamen.
Nicht wild schreien und herumfuchteln:
Der Hund spricht kein "Menschisch". Daher kann er deine Worte nur bedingt verstehen - das heißt, er versteht Kommandos (vorausgesetzt er hat sie gelernt) und deine Stimmlage. Jetzt überleg mal: hört sich deine Stimme einladend und attraktiv an, wenn du Bello hinterherbrüllst? Wohl eher nicht. Dein Hund wird dich im besten Fall "lustig" finden und es als Spiel deuten. In den meisten Fällen jedoch wird er begreifen, dass du sauer bist und ihm negative Konsequenzen drohen, wenn er zu dir kommt.
Das bedeutet natürlich nicht, dass du Kommandos wie "Komm" und "Hierhin" nicht laut sprechen solltest. Die kannst du so laut schreien wie du willst, solange deine Stimme fest und bestimmend ist. Natürlich sollte deinem Hund auch klar sein, dass ihn etwas Gutes erwartet, wenn er dein Kommando befolgt. Leckerlies und viel Lob sind hier dein Freund. ;)

Nicht nach dem Zurückstreunen loben: 
Wenn dein Hund nun irgendwann von alleine zurückkommt und sich mit einer "Mine voll schlechtem Gewissen" (also eingezogener Schwanz, abgewendeter Blick etc.) vor dich stellst, solltest du ihn natürlich nicht loben. Er ist immerhin nicht auf dein Kommando zurück gekommen, sondern von sich aus. Mit seinem Verhalten versucht er bloß bei dir zu erreichen, dass du ihm verzeihst, ohne dass er in Zukunft sein Verhalten ändern müsste. Natürlich bist du froh, dass Wuff zurück und unversehrt ist, aber so sehr willst du dich doch nicht von ihm erziehen lassen, oder?

Nicht Bestrafen, wenn der Hund zurückkommt: 
Angenommen, der Hund rennt erst weg, gerät außer Sichtfeld (du hörst natürlich nicht auf, zu rufen) und nach ein paar Minuten kommt er wieder zu dir und wedelt mit dem Schwanz. Wenn du ihn jetzt bestrafst, lernt er, dass es sich nicht lohnt, überhaupt zu dir zurück zu kommen. In diesem Fall ist es angebracht, dem Hund ein kleines Lob zuzugestehen, ihn aber nicht in Leckerchen zu baden.

Was gegen das Weglaufen wirkt:


Du kannst bei deinem Hund, der immer wieder wegläuft, mit verschiedenen Mitteln arbeiten. Eine Mischung der Mittel ist in vielen Fällen sicherlich nicht falsch, jedoch könnte es dir als Halter mehr bringen, dir passend zu deinem Hund die richtig erscheinende Methode konsequent durchzuführen.

Die Schleppleine: 
Die wohl größte Erfolgsquote gegen Streuner hat die so genannte Schleppleine. Dies ist eine aus einem langen Seil bestehende Leine, die der Hund die meiste Zeit hinter sich herziehen kann (natürlich nicht in Nähe von Straßenverkehr, hier wird die Leine natürlich kurz gehalten). Die Längen sind verschieden, sie fangen bei 8m an und gehen bis zu 50m.
Das Training läuft folgendermaßen ab: Du lässt auf einer geeigneten Wiese die Leine lang, sodass dein Hund gehen kann, wohin er will. Sobald sich der Hund mehr als 2m entfernt oder du den Eindruck hast, dass er dich nicht mehr beachtet, rufst du ihn sofort zu dir und belohnst ihn. Du kannst auch kurz an der Leine zupfen. Wenn dein Hund ab dieser Länge zuverlässig hört, gibst du ihm 2 Meter mehr von der Schleppleine und führst die gleiche Prozedur durch.
Wenn du am Ende der Schleppleine angekommen bist und dein Hund zuverlässig hört, kannst du die Schleppleine loslassen und sie von deinem Hund ziehen lassen. Du führst das Programm also weiter durch und erhöhst die Distanz Meter um Meter. Schließlich kannst du dazu übergehen, die Leine zu verkürzen, sodass das Gewicht geringer wird und dein Hund beim Ziehen der leine weniger Widerstand fühlt. Auch hier bist du konsequent und rufst ihn zurück, wenn er beginnt, nicht mehr auf dich zu achten oder er eine bestimmte Distanz überschreitet.
Am Ende sollte nur noch ein halber Meter Schleppleine an deinem Hund hängen (am besten beschwert mit einer Eisen-Mutter etc.).

Richtungswechsel/Verstecken: 
Die meisten Hunde gehen blitzen in Gegenden in denen sie sich auskennen und eine entsprechende Sicherheit haben. Gehst du mit deinem Hund durch ein unbekanntes Gebiet wird er eher nicht davonlaufen, weil er unsicher ist. Anders steht die Sache natürlich bei Hunden, die denken, sie seien dominant über dich oder die hingerissen werden von ihrem Jagdtrieb. Wenn du einen Hund der letzten beiden Kategorien besitzt, raten wir dir, das folgende Programm nicht auszuführen, sondern erst einmal die Sache mit der Schleppleine auszuprobieren.
Wenn dein Hund frei herum läuft und vor dir ist, wird er manchmal einen Weg einschlagen, den ihr beide häufig zusammen geht - den Gewohnheitsweg. Der Hund tut das nicht "bewusst" um den Weg vorzugeben, aber er denkt, ihr würdet wieder diesen Weg gehen und achtet nicht auf dich. Das auf dich achten soll er jedoch lernen. Daher gehst du einfach in die andere Richtung, wenn er den Gewohnheitsweg einschlägt. Achtung: der Hund sollte nicht mehr als 10 m entfernt sein, weil er dich sonst eventuell nicht findet.
Du kannst dich auch vor deinem Hund verstecken, wenn er wieder zu weit vorangelaufen ist. Bald wird er sich umsehen und dich finden wollen.
Lobe deinen Hund in beiden Fällen, sobald er wieder an deiner Seite ist.

Abschließende Tipps:

  • Spielzeug statt Leckerlies: Hat dein Hund Übergewicht oder zeigt sich nicht allzu begeistert von Leckerlies, kannst das Lieblings-Quietsche-Spielzeug deines Hundes stattdessen verwenden. Natürlich musst du es ihm dann zuhause vorenthalten, damit es auf den Spaziergängen etwas besonderes ist.
  • Hunger macht den Meister: Viele Hunde reagieren nicht auf das Motivationsmittel "Leckerlie", weil sie schlicht und einfach satt sind. Wem es zu hart erscheint, seinem Hund einen Fastentag einlegen zu lassen, kann ihn am Trainingstag NACH dem Training füttern oder die entsprechende Futterration einfach BEIM Training als Belohnung geben.
  • Konsequenz: Bitte mache dir bewusst, dass dein Hund auch nur auf dich reagiert und sich an dich anpasst. Sei daher mit dir und deinem Hund konsequent erlaube nicht an einem Tag Dinge, die du an einem anderen Tag dann verbietest.
Bild: CC 2.0 by John Picken

Mein Hund, der Jammerlappen: Gründe und Lösungen

Einerseits sind Hunde wunderbare Tiere, die uns unser Leben gekonnt versüßen - zeigen sie jedoch bestimmte "Macken" kann sich die Freude des Besitzers schnell in Ratlosigkeit, Genervtheit oder gar Verzweiflung umwandeln.

Eine der häufigeren Macken, die Herrchen plagen, ist, wenn ein Hund den ganzen Tag jammert. Nun gilt es einerseits, die Ursache dafür zu finden und andererseits, das Problem angemessen zu lösen.

Daher möchten wir, dass du zunächst einmal überlegst, in welchen Situationen dein Hund jammert.

Der Hund jammert rund um die Uhr


Auffälligkeiten:
Der Hund jammert vor allem dann, wenn er gerade nicht beschäftigt ist, also nicht frisst, spielt oder Gassi geht. Er jault vor allem dann, wenn du (bzw. die Bezugsperson) dich setzt und etwas anderes als "Wuff-beschäftigen" tun möchtest. Er beginnt meist leise winselnd und lässt das Jammern manchmal sogar bis zu einem durchdringenden Jaulen anwachsen.

Ursache:
Hier ist ganz klar, dass dein Hund nur eines von dir möchte : Aufmerksamkeit. Anscheinend hat er nicht gelernt, sich alleine zu beschäftigen bzw. sich ruhig zu verhalten. Daher kommt das Problemchen in dieser Ausprägung vor allem bei jüngeren Hunden vor.

Das ist ja auch kein Wunder: Als süße, kleine Welpen werden sie verhätschelt und nicht aus den Augen gelassen. Wächst der Hund jedoch heran, geht das Herrchen davon aus, dass der Hund von selbst erwachsen werden müsse. Dabei muss der Hund das neue eigenständige Verhalten auch erst einmal lernen.

Bei jungen Hunden lässt sich das Problem in der Regel schneller lösen als bei älteren, bei beiden jedoch ist Geduld und Ruhe von Seite des Herrchens gefragt.

Lösung:
Der Hund soll lernen, eigenständig zu sein und auch ohne deine Gesellschaft aus zu kommen. Normal im Rudel ist es, dass ein Hund wie deiner in seine Schranken verwiesen wird, indem er entweder weggeknurrt oder ignoriert wird. Du solltest es nicht anders tun. Wenn er jammert, hörst du einfach weg und widmest dich deinen Dingen wie gehabt. Verhält sich dein Hund ruhig und lieb, kannst du ihn gerne zu dir rufen und ihn mit nette Worten und Streicheleinheiten für sein tolles Verhalten loben.

Ist dein Hund besonders aufdringlich und rückt dir neben dem Jammern auch noch körperlich auf die Pelle, kannst du ihn mit einem strengen "Nein"/"Aus"/etc. von dir wegschicken, bis er es begriffen hat.

Hunde lernen zwar schnell, trotzdem kannst du keine Lösung des Problems von Heute auf Morgen erwarten. Plane dir mindestens 2 Wochen ein, bleibe geduldig und diszipliniert.

Der Hund jammert vor allem Draußen


Auffälligkeiten:
Zuhause verhält er sich fast normal, verlässt du jedoch das Haus mit ihm, fängt er an zu winseln und verhält sich ganz und gar unruhig. Von manchen Duftspuren kann er kaum ablassen. Wenn du wieder mit ihm nach hause kommst, ist er zunächst immer noch "gestört" beruhigt sich aber im Laufe einer Stunde wieder.

Ursache:
In der Nachbarschaft ist eine Hündin läufig geworden und verwirrt deinen lieben Rüden nun mit ihren gut-duftenden Pheromonen. Ob dein Hund kastriert ist oder nicht, macht keinen allzu großen Unterschied, weil auch kastrierte Rüden die Lockstoffe noch wahrnehmen und zu deuten wissen. Allerdings neigen unkastrierte Rüden eher dazu "den Kopf zu verlieren" und drastischer zu reagieren (indem sie nur noch an der Leine ziehen, weglaufen, etc.).

Lösung:
Du KANNST bei einem nicht kastrierten Rüden natürlich über eine Kastration nachdenken, allerdings wird es das Jammer-Problem kaum lösen, weil auch unkastrierte Hunde dieses Verhalten zeigen.

Eine direkte Lösung gibt es in diesem Fall leider nicht. Den Rüden "ranzulassen" ist auf jeden Fall eher kontra-produktiv.

Es kann jedoch helfen, wenn du mit deinem Hund andere Wege einschlägst, die diese Hündin nicht nimmt. Wenn er sie nicht riecht, wird er nicht so unruhig und kopflos.

Dein Hund jammert erst seit kurzem


Auffälligkeiten:
Du hattest bisher immer einen gewöhnlichen Hund, der sich - an seinem Alter gemessen - normal bewegt und verhält. Nun, geht er langsamer bzw. vorsichtiger, frisst eventuell weniger und jammert dazu auch noch herz-zereissend. Ob er draußen oder drinnen ist, spielt keine besondere Rolle.

Ursache:
Dein Hund hat vermutlich Schmerzen und sollte den Tierarzt sehen. Sei froh, dass du keine Katze hast, die sich eher verkriechen würde, als dir mitzuteilen, dass es ihr schlecht geht. ;)

Lösung:
Statte deinem Tierarzt einen Besuch ab und lasse deinen Hund komplett durchchecken. heiße Kandidaten für Gejammer sind vor allem Zahnschmerzen, sowie Gelenkschmerzen, die den Hund stark einschränken.

Der Hund jammert im Schlaf


Auffälligkeiten:
Der Hund ist sonst ganz und gar normal. Dass heißt: Er frisst normal, bekommt genug Auslauf und so weiter. Wenn er sich jedoch hinlegt und die Augen zum Schlafen schließt, fängt er nach 30-60 Minuten (nicht sofort jedenfalls) an zu winseln, jammern, wuffen etc.

Ursache:
Dein Hund träumt. Wovon, ist niemandem klar, auch wenn wir Herrchen das gerne wüssten. Wir gehen einfach mal davon aus, dass er Erlebnisse verarbeitet, die in der vergangenen Zeit passiert sind.

Lösung:
Auch hier gibt es keine wahre Lösung, denn Menschen weckt man ja bekanntlich auch nicht auf, wenn sie im Schlaf reden, oder? Wenn du jedoch den Eindruck hast, dass dein Hund etwas besonders Schlimmes in seinem Traum durchmacht, kannst du ihn sanft streicheln (ohne ihn zu wecken), sodass die Berührung eventuell in sein Unterbewusstsein durchdringt und ihn etwas beruhigt.

Der Hund ist noch "neu"


Auffälligkeiten:
Du hast den Hund erst seit relativ kurzer Zeit - vermutlich aus dem Tierheim oder von Verwandten oder Freunden übernommen. Der Hund scheint nicht so sehr an deiner Aufmerksamkeit interessiert zu sein und er jammert vor allem drinnen, wenn er nicht gerade beschäftigt ist.

Ursache:
Vermutlich vermisst dein Hund seine alte Heimat und sein altes Rudel. Hunde sind Gewohnheitstiere, die es nicht so sehr schätzen, von einem Rudel weggerissen zu werden und von einem Tag auf den nächsten in ein anderes gesteckt zu werden. Verständlich, oder?

Lösung:
Zeit heilt alle Wunden, heißt es. In diesem Fall trifft der Spruch auch in jedem Fall zu. Der Hund braucht Zeit, um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen und du kannst ihm die Umstellung auch in jedem Fall erleichtern, indem du viel mit ihm kuschelst, ausgedehnte Spaziergänge bietest und  ihn auch sonst gut beschäftigst. Die Eingewöhnung kann bei besonders treuen Tieren sogar Monate in Anspruch nehmen. Mach dir also keine Sorgen darüber, dass es dem Hund schlecht ginge, sondern gib ihm Zeit, sich an das neue Leben zu gewöhnen!

Bild: CC 2.0 by panli54