Welche Hunde haaren nicht?

Neben der Katzenallergie ist die Hundeallergie in Deutschland die am weitesten verbreitetste Allergie.Worauf der Allergiker reagiert ist von Mensch zu Mensch verschieden. Sowohl Hautschuppen des Hundes, seine Haare oder sein Speichel können die jeweiligen Allergene (Allergie-Auslöser) enthalten.

Allerdings gibt es Hunderasse, die bekannt sind, seltener Allergien auszulösen als andere. Solche sind vor allem Hunde,  die wenig oder gar nicht haaren.

Einige der Hunderassen, die wenig oder gar nicht haaren möchten wir dir im folgenden Artikel vorstellen. Denn heutzutage muss kaum ein Allergiker mehr auf einen Hund verzichten, nur weil er eine Allergie hat.

"Probekuscheln" ist vor der Anschaffung des neuen Hundes stark angesagt, denn jeder Mensch reagiert anders auf seine Umwelt. So kann es sein, dass manche Allergiker allergischer auf einen Pudel reagieren als auf einen Schäferhund!

Der Pudel:


Pudel sind wohl die populärsten Vertreter Hunde, die für Allergiker geeignet sind. Pudel verlieren ihre Haare nicht - auch nicht in Zeiten des Fellwechsels.

Dadurch bedingt ist es überaus wichtig, den Hund regelmäßig zum Hundesalon zu schicken.

Pudel gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Man unterscheidet zwischen Zwerg-, Klein-, und Königspudeln.

Der Barbet (Französischer Wasserhund):


Ein weiterer Vertreter aus Frankreich. Auch er hat Locken, haart nicht und ist wasserverrückt. Allerdings sieht er ein wenig "gröber" aus als ein Pudel und ist weniger populär.

Er wird ungefähr 55cm im Stockmaß groß und kommt in verschiedenen "schlichten" Farben (sandfarben bis schwarz) zur Welt.

Der Lagotto Romagnolo:


Diese Hunderasse ist schon sehr alt und - genau wie der Barbet - dem Wasser verfallen. Für Jagden in Sümpfen würden die Hunde ursprünglich auch gezüchtet.

Der Lagotto hat einen freundlichen und aufgeweckten Charakter und lässt sich leicht erziehen.

Sein Fell ist sehr fein gelockt und wollig. Er wird fast 50 cm hoch und kann vielfältig gefärbt sein.

Der Schnauzer:


Diese bekannte Rasse wird - genau wie der Pudel - in 3 Größen gezüchtet. Diese sind Riesenschnauzer, (Mittel-) Schnauzer und Zwergschnauzer. Es gibt auch verschiedene Fellzeichnungen und Farben, salt-and-pepper und schwarz sind jedoch am geläufigsten.

Diese Rasse haart beinahe überhaupt nicht, muss aber regelmäßig geschoren werden, sodass die Hunde unter dem Haarkleid nicht leiden.

Der Foxterrier:


Typisch Terrier. Diese Hunde haben ihren eigenen Kopf und brauchen daher konsequente und zuweilen humorvolle Besitzer. Leben bringen sie allerdings garantiert ins Haus.

Foxterrier sind den Schnauzern vom Fell her nicht unähnlich und müssen regelmäßig geschoren werden.

Es gibt sie in weiß mit Abzeichen, schwarz und lohfarben.

Der Schapendoes:


Schapendoes ist eine niederländische Schäferhund-Züchtung. Die Hunde werden bis zu 50 cm groß und haben langes, weiches, leicht gewelltes Fell in vielen verschiedenen Farben.

Schapendoes zeichnen sich durch einen eigenständigen und arbeitsfreudigen Charakter aus. Werden diese Tiere hundgerecht ausgelastet und beschäftigt, hat man einen freundlichen und charakterstarken Familienhund.

Der Labradoodle:


Nun stellen wir noch einen derzeitigen "In-Hund" vor: den Labradoodle. Dieser hat seinen Ursprung in Australien und wurde aus Labradoren und Großpudeln gezüchtet. Inzwischen gilt die junge Rasse als eigenständig und wird immer beliebter.

Labradoodles sollen den fröhlichen und lernwilligen Charakter des Labradors mit dem Stolz des Pudels vereinen und wird bewusst nichthaarend gezüchtet. Allerdings ist die Rasse noch jung, sodass vor allem aus kommerziellen Züchtungen, die bloß an dem Geld interessiert sind, oft Hunde entstehen, die sehr wohl haaren und Allergien auslösen können.

Chinesischer Schopfhund


Bedingt durch das wenige Fell, das sie haben, sind sie bekannt, bei Allergikern kaum auf Reaktionen zu stoßen - im positiven Sinne!

Chinesische Schopfhunde sind verspielte, positive Tiere mit einem stolzen und freundlichen Auftreten. Für Menschen, die keinen gewöhnlichen Hund zu besitzen wünschen, sind sie allemal eine Überlegung wert.

Es gibt natürlich auch andere Nackthunde. Der Chinesische Schopfhund soll nur ein exemplarisches Beispiel dafür sein.



Bilder: CC 2.0 by chuck_heston, *tom (luckytom), poodle-tastic, Esparta, Lillyanna, Mihai Bojin, macinate, juhansonin